Ernährungsmedizin

Über die große Bedeu­tung der Ernäh­rung für Gesund­heit und Präven­tion sind sich Schul­me­dizin und Natur­heil­kunde heute einig. Denn was auf unserem Teller liegt, dient unserem Körper als Bauma­te­rial für alle seine Gewebe und Organe inklu­sive der Zellen und ihrer Mitochon­drien (Energie­lie­fe­ranten). Auch die Mikro­flora (Bakte­ri­en­be­sie­de­lung) unseres Darms, die unter anderem unsere Immun­ab­wehr maßgeb­lich steuert, wird durch die Art und Qualität der Lebens­mittel ab, die wir tagtäg­lich zu uns nehmen, beein­flusst. Doch wie eine Ernäh­rung konkret aussehen soll, die unsere Gesund­heit nachhaltig fördert und ein adäquates Körper­ge­wicht gewähr­leistet, ist heute für den Einzelnen kaum noch überschaubar, denn wir werden medial ständig mit immer wieder neuen Ernäh­rungs­trends und Diätvor­schlägen bombar­diert. Dabei gibt es bestimmte Basics, die sich, wenn wir diese indivi­duell in unseren Alltag einbauen, in jedem Fall vorteil­haft auswirken.

Anderer­seits ist dieselbe Ernäh­rung nicht für jeden Stoff­wech­seltyp geeignet: Die indivi­du­elle Verdau­ungs­kraft und Nahrungs­ver­wer­tung entscheiden darüber, was dem einen bekommt und dem anderen nicht. So reagieren zwei Menschen auf die gleiche Mahlzeit unter Umständen mit völlig verschie­denen Blutzu­cker­werten (und entspre­chend mit unter­schied­lich hoher Insulin­aus­schüt­tung).

Bezogen auf Ihre indivi­du­elle Konsti­tu­tion und Beschwerden biete ich Ihnen Infor­ma­tionen und prakti­sche Hinweise an, um Ihre Ernäh­rungs­ge­wohn­heiten dauer­haft zum Positiven zu verän­dern. Liegen Vital­stoff­de­fi­zite vor, die nicht allein über die Ernäh­rung behoben werden können, können gezielt einge­setzte ortho­mo­le­ku­lare Substanzen wie Vitamine, Mineral­stoffe, Spuren­ele­mente, Amino­säuren, essen­ti­elle Fettsäuren und sekun­däre Pflan­zen­in­halts­stoffe von großem Nutzen sein. Auch dazu kann ich Sie beraten.

Nahrungs­mit­tel­in­to­le­ranzen wie eine Gluten- oder Weizen­un­ver­träg­lich­keit, eine Lactose‑, Fruktose- oder Histamin-Intole­ranz sowie Reaktionen auf Nahrungs­mit­tel­zu­satz­stoffe nehmen – ebenso wie Lebens­mit­tel­all­er­gien – stark zu und bedürfen ebenfalls einer indivi­du­ellen Therapie. Die Ursachen sind oft im Darm zu suchen: eine mögli­cher­weise verän­derte Zusam­men­set­zung der Darmflora, entzün­dete Darmschleim­haut oder durch­läs­sige Darmbar­riere (Leaky Gut), aber manchmal auch ein Mangel an Verdau­ungs­en­zymen. Zumin­dest zeitweise sollten indivi­duell nicht vertra­gene Lebens­mittel gemieden werden, damit der Organismus entlastet wird und Beschwerden wie Blähungen, Bauch­schmerzen, Durch­fall oder Verstop­fung, Hautaus­schläge, Kopfschmerz, Fließ­schnupfen und Atemwegs­be­schwerden abklingen.

Ich bin ausge­bildet in Ernäh­rungs­me­dizin nach dem 100-stündigen Curri­culum der Bundes­ärz­te­kammer sowie nach der Ayurve­di­schen Medizin. Die Ernäh­rungs­me­dizin ist heute Bestand­teil der Schul­me­dizin. Die Ortho­mo­le­ku­lare Medizin wird dagegen von der Schul­me­dizin auf Grund fehlender bzw. nicht eindeu­tiger Studi­en­lage nicht anerkannt.